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Get out – Kinostart

Wer Filme mag, in denen nichts ist wie es scheint, der wird “Get out” nicht nur dafür lieben. Der Horror-Thriller mit bitterböser Gesellschaftsnote kommt am 4. Mai in die Kinos.

“Wissen deine Eltern, dass ich schwarz bin?” fragt Chris Washington (Daniel Kaluuya) seine hübsche Freundin Rose (Allison Williams) als der obligatorische Besuch bei den Schwiegereltern in spe ansteht.  Und stellt damit eine Frage, die den unheimlichen Nimbus einer vermeintlich heilen Welt erahnen lässt …

Da saßen wir also nun in der Sneak Preview (übrigens, Berliner/Neuköllner – geht ins Rollberg Kino, dit is knorke und man kann Filme auch im OV sehen) und waren die einzigen, die noch nicht wussten, was gezeigt werden würde (Resultat der Fingerzeig-Umfrage des Filmvorführers). Vielleicht war das gerade gut, denn mit diesem schönen Unwissen entfaltete sich die Spannungskraft von “Get out” besonders gelungen. Der Film spielt mit perfiden Schein-und-Sein-Kontrasten, die im Verlauf der Handlung extrem beunruhigende Wendungen erfahren – ein gruseliger Psycho-Thriller, der durch die Thematisierung von Doppelmoral und Rassismus in der gebildeten, weißen Oberschicht eine auch aktuell akute gesellschaftskritische Note erhält. Und sowieso aufgrund der Lacher und Schocker an den richtigen Stellen absolut sehenswert ist.

Und eins sei an dieser Stelle schon mal verraten –  Teelöffel wird man nach diesem Film mit anderen Augen sehen …

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